AGRELA erneut bei Transparenz schaffen dabei

AGRELA erneut bei Transparenz schaffen dabei!

In der Corona-Zeit war die Freude unter dem Vereinsteam von AGRELA e.V. riesig als die Nachricht eintraf: AGRELA wird auch in den nächsten Jahren über das Projekt Transparenz schaffen – Von der Ladentheke bis zum Erzeuger gefördert. Die Zusage gilt bis zum 30.06.2023.

Weitere Informationen über das Projekt „Transparenz schaffen – Von der Ladentheke bis zum Erzeuger“ finden Sie hier: www.transparenz-schaffen.de

Martina Flath scheidet als Vorsitzende aus dem Vorstand aus

Prof. Dr. Martina Flath scheidet als AGRELA-Vorsitzende aus

„Im Geschäftsjahr 2017 konnten 98 Hoferkundungen auf den verschiedenen Lernorten des Vereins durchgeführt werden“ erläuterte AGRELA-Vorsitzende Martina Flath in ihrem Geschäftsbericht auf der diesjährigen Mitgliederversammlung. Vorangegangen war die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft regionales Lernen Agrarwirtschaft (AGRELA) e.V. im Grünen Zentrum in Vechta. „Gemeinsam mit dem Verein RUBA im Nordkreis Vechta  konnten wir im Jahr 2017 insgesamt 2.500 Personen im Rahmen von Hoferkundungen die regionale Agrarwirtschaft mit ihren vielseitigen Facetten aber auch mit ihrem vor- und nachgelagerten Bereich nahe bringen“.

Die diesjährige Mitgliederversammlung beinhaltete unter anderem den Tagesordnungspunkt „Wahlen des Vorstandes“. Martina Flath erklärte an dieser Stelle Ihren Rücktritt als Vereinsvorsitzende. Der Verein ist ihr großem Dank verpflichtet, da sie Vorsitzende seit der ersten Stunde des Vereins war und entsprechend die Vereinsarbeit mit aufgebaut und voran gebracht hat. Als neue Vorsitzende wurde Mechthild Heil, Landwirtin aus Holdorf-Fladderlohausen gewählt. Sie war bislang als Beisitzerin im AGRELA-Vorstandsteam. Auf ihre Position folgt Alwin Strothmeyer, Landwirt aus Südlohne.

Der neue Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:

 

Der neue AGRELA-Vorstand v.l.: Jürgen Göttke-Krogmann, Gabriele Diersen, Mechtild Heil,
Alwin Strothmeyer und Heinz-Georg Feldhaus.

Streuobstwiese – verschiedene Lernangebote wurden konzipiert

Projekt Streuobstwiese

AGRELA e.V. konzipiert unterschiedliche Lernangebote für die verschiedenen Altersstufen zum Thema Streuobstwiese

 

Streuobstbestände sind ein Teil der Kulturlandschaft. Sie sind vom Menschen geschaffen und ihr Weiterbestand kann nur gesichert werden, wenn sie gepflegt und bewirtschaftet werden. Ebenso sind Streuobstwiesen bedeutende Biotope. Auf ihr leben über 5.000 Tier- und Pflanzenarten, darunter zahlreiche seltene und gefährdete Pflanzen un

d Tiere. Sie leisten als Aufzugs- und Lebensort zahlreicher Nützlinge wie Bienen und Wildbienen einen bedeutenden Beitrag auch für die Landwirtschaft.

 

Obst naschen, Natur erleben, Vögel beobachten, Fallobst sammeln und verarbeiten – keine andere Kulturlandschaft lädt den Menschen derart ein, sie zu nutzen und zugleich zu genießen. Dieses hohe Potenzial an Momenten des Erlebens, Erfahrens und Handelns macht die Streuobstwiese zu einem idealen außerschulischen Lernort. Das Lernen mit Herz, Kopf und Hand,  findet auf dem Lernort Streuobstwiese ideale Ausgangsbedingungen.

 

Angebote für Grundschulen:

Mit dem Projekt möchten wir das Thema Streuobstwiese  interessant(er) machen und anregen das eigene Handeln in den Blick zu nehmen, selbst aktiv zu werden. Grundschulkinder lernen den Grundaufbau einer Streuobstwiese, die verschiedenen Obstsorten und vor allem ihre Ernte und Verarbeitung kennen. Auf der Streuobstwiese werden die geernteten Äpfel direkt zu Saft gepresst, welcher verköstigt und mit nach Hause g

enommen werden kann.

Zielgruppe: 3.-4. Klasse

Dauer: 2 Schulstunden Vorbereitung in der Schule, 4 Schulstunden auf der Streuobstwiese

 

Angebote für weiterführene Schulen:

Streuobstwiesen sind als historische Kulturlandschaft unserer Region ein relevantes Thema für den Unterricht. Vielfältige ökologische Verknüpfungen und das Zusammenspiel von Ökologie und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit können für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar gemacht werden.

Themen hierbei können sein:

 

  • Streuobstwiesen kartieren
  • Biotop analysieren
  • extensiven + intensiven Obstanbau recherchieren
  • Warenstrom Obst ananlysieren
  • Privaten Konsum untersuchen
  • Streuobstwiesen pflegen

Zielgruppe: 5.-8. Klasse

Dauer: 2 Schulstunden Vorbereitung in der Schule, 4 Stunden auf der Streuobstwiese

 

Langzeitprojekt für die Sekundarstufe 1:

Das Thema Streuobstwiese im Jahresverlauf ist als Bildungsangebot im Rahmen der Ganztagsschule angelegt. Schülerinnen und Schüler erleben die Streuobstwiese über das Jahr hinweg – von der Blüte bis zur Ernte sowie im Winterschlaf. Wie entwickelt sich ein Apfel? Welche Tiere leben auf der Streuobstwiese? Woran erkennt man einen reifen Apfel?

Neben regelmäßigen Besuchen der Streuobstwiese werden weitere Themen vertieft, wie die Verarbeitung des Obstes, Neuanpflanzug und Pflege, Imkerei, Plantagenobst, Obst aus Übersee, Konsumverhalten etc.

 

Zielgruppe: 5.-8. Klasse

Dauer: 1 Schuljahr oder 1 Schulhalbjahr, wöchentlich 2 Schulstunden am Nachmittag

 

Des Weiteren bieten wir Ihnen ein individuell auf Ihre Ziele und Bedürfnisse zugeschnittenens Programm für Gruppen jeden Alters und jeder Schulform.

 

Aufkleber als Symbol des Netzwerks

Aufkleber als Symbol des Netzwerks

Auf den letzten Partnerschultreffen ist des Öfteren von Seitens der Lehrkräfte der Wunsch geäußert worden, ein Symbol für das Partnerschulnetzwerk zu schaffen. Der Vorstand unseres Vereins hat sich dazu entschlossen, einen entsprechenden Aufkleber zu erstellen. Anhand dieses Aufklebers, können die Partnerschulen ihre Netzwerk-Mitgliedschaft u.a. gegenüber Eltern und Schülern verdeutlichen.

Sollte Ihre Schule noch keinen Aufkleber erhalten haben, sprechen Sie uns bitte an. Sofern Sie im Netzwerk vertreten sind, bekommen Sie diesen Aufkleber kostenlos zugesandt.

Grundschule Kroge jetzt auch Partnerschule

Grundschule Kroge jetzt auch AGRELA-Partnerschule

Im Rahmen des diesjährigen Partnerschultreffens konnte die Grundschule Kroge als neue Partnerschule im AGRELA-Netzwerk aufgenommen werden.

Kerstin Bokern nahm stellvertretend die Urkunde in Empfang.

Partnerschultreffen auf dem Arche-Wilhelminenhof in Bakum

RUBA und AGRELA organisieren Partnerschultreffen

Am 18.10.2017 fand auf dem Arche-Wilhelminenhof in Bakum Büschel das 9. Partnerschultreffen der Vereine RUBA e.V. und AGRELA e.V. statt. Nach der Begrüßung durch Birgit Meyer, 1. Vorsitzende des Vereins RUBA, führe die Landwirtin Angelika Balz einen Teil Gruppe über ihren Hof. Hierbei erläuterte sie, wie wichtig der Erhalt der alten Nutztierrassen, wie das Angler Sattelschwein, die weiß gehörnte Heidschnucke oder Hinterwälder Rinder ist. Ebenso informierte sie über den Anbau von Obst und Gemüse auf ihrem Hof.

Neben den vielen Informationen wurde aber auch handlungsorientiert gearbeitet. Der andere Teil der Gruppe hat aus den hofeigenen Äpfeln, die nicht als Tafelobst verkauft werden können, Apfelsaft gepresst und verkostet.

Anschließend informierte Esther Barth (RUBA) bei Kaffee und Kuchen im Saalbetrieb Borgerdings Mühle über Neuigkeiten der Vereinsarbeit. Dr. Gabriele Diersen (Uni Vechta) referierte zum Thema Bioökonomie und die Möglichkeiten, dieses Thema im Unterricht zu etablieren.

Deutschlandradio interessiert am Lernort Bauernhof

Deutschlandradio interessiert am Lernort Bauernhof
Besuch vom Landeskorrespondenten

Eine Anfrage ging beim Landesbauernverband Niedersachsen und dem Kreislandvolkverband Vechta ein: Der Deutschlandfunk möchte einen Hörfunkbeitrag über die Erkundung eines Bauernhofes mit einer Länge von fünf bis sechs Minuten erstellen und sucht hierfür die Möglichkeit, eine geeignete Gruppe zu begleiten. Sofort war beiden Verbänden klar, dass der Anfrage auf jeden Fall nachgekommen werden sollte und konnten mit den Vereinen RUBA und AGRELA eine entsprechende Möglichkeit bieten.

Als Vorreiter-Projekt im Bereich Hoferkundungen mit eigenen Lernstandorten auf Bauernhöfen sind die Vereine RUBA und AGRELA im Landkreis Vechta auch über den eigenen Landkreis bekannt. Allein im vergangenen Jahr führten diese beiden Vereine ca. 200 Veranstaltungen mit ca. 4.000 Besuchern durch. Grundlage der erfolgreichen Vereinsarbeit ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kreislandvolkverband Vechta und dem Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Diese Art des Lernens auf dem Bauernhof gibt es seit mittlerweile über 10 Jahren. Derzeit finden vermehrt Treffen mit anderen Kreislandvolkverbänden aus Niedersachsen statt, die für ihre Landkreise ähnliches aufbauen möchten und in der Arbeit von RUBA und AGRELA einen Ansporn zum „Nachmachen“ finden.

Gerade in diesen Zeiten der negativen Medienberichterstattung über Landwirtschaft sind der Kreislandvolkverband Vechta und auch der Landesbauernverband Niedersachsen froh, dem niedersächsischen Landeskorrespondenten des Deutschlandfunks das Lernen auf dem Bauernhof anhand der Vereinsarbeit von RUBA und AGRELA zeigen zu können.  Dank der Vereine konnte schnell ein geeigneter Termin und eine bereitwillige Klasse gefunden werden.

Auf dem Hof Heil in Holdorf waren an diesem Tag Schülerinnen und Schüler einer 5.Klasse des Gymnasiums Damme zu Gast. Was denken Schülerinnen und Schüler über die Produktion ihrer Lebensmittel? Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Verbraucher und Erzeuger? Welche Bedeutung hat das „Lernen auf dem Bauernhof“? – All das waren Fragen, die Alexander Budde, Landeskorrespondent in Niedersachsen für Deutschlandradio, stellte. Der Reporter, angereist aus Hannover, konnte erleben wie der Bauernhof zum Lernort wird: Melken, selbst Futter zusammenstellen und füttern, verschiedene Milchsorten testen u.v.m.

Eine intensive schulische Vorbereitung, ein Rundgang auf dem Bauernhof in zwei Gruppen und handlungsorientierte Aufgaben in Partnerarbeit eröffneten den Schülerinnen und Schülern hautnahe Erlebnisse und Erfahrungen. Dass diese in einen individuellen Lernprozess eingebunden sind, konnte Alexander Budde erstaunt feststellen. Er resümierte, dass er begeistert sei, wie viel in so kurzer Zeit vermittelt werden könne.

Zudem habe er selten das Glück, so interviewfreudige Kinder zu erleben. Auf die Frage, wer zu einem Interview bereit sei, meldeten sich etwa 20 von 30 Kindern. Entstehen wird jetzt ein 5 bis 6-minütiger Beitrag für den „Länderreport“ auf Deutschlandradio Kultur, den alle Beteiligten erwarten.

Linn Pöhlking (links) und Paula Luise Wessel (rechts) im Interview mit dem Landeskorrespondent Alexander Budde; Fotoquelle: AGRELA e.V.

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